Markt Grafengehaig

Markt Grafengehaig – Aktuelles

Ein Riesenerfolg ist die erste „1. LQN-Ausbildungsmesse“ in der Frankenwaldhalle Grafengehaig geworden.

1) Ihrem Engagement ist die „1. LQN-Ausbildungsmesse“ zu verdanken. Beim Jugendprojekt „Die Schmiede“ haben die Jugendbeauftragten (von links) Michael Schramm (Marktleugast), Manuel Nahr (Grafengehaig) und Irena Klier (Marktleugast) den Wunsch der Jugendlichen weiterverfolgt und gemeinsam mit LQN die Messe organisiert.

Lisa Dippold (am Nährahmen) macht schon die zweite Ausbildung. Die gelernte Optikerin wird bei der Firma „AFW Creativ Stickerei“ in Mannsflur zur Textilgestalterin im Handwerk ausgebildet. Bei der Arbeit wird sie beobachtet von dem Grafengehaiger Bürgermeister Werner Burger, dem Marktleugaster Jugendbeauftragten Michael Schramm, dem Marktleugaster Bürgermeister Franz Uome, Landrat Klaus Peter Söllner, dem LQN-Vorsitzenden Hermann Dörfler und die Firmengründerin Birgit Rodler.

Zu einem Riesenerfolg ist die erste "1. LQN-Ausbildungsmesse" in der Frankenwaldhalle Grafengehaig geworden. Das Angebot der Jugendvertreter Michael Schramm, Irena Klier (beide Marktleugast) und Manuel Nahr (Grafengehaig) haben die Jugendlichen des Kulmbacher Oberlands angenommen und haben sich gemeinsam mit ihren Eltern über das riesige Angebot an Ausbildungs-, Praktikums- und Ferienjobangebot informiert. Insgesamt 27 Aussteller haben sich beteiligt und eine Vielzahl von Ausbildungsberufen vorgestellt. Schon am Vormittag, kurz nach der Eröffnung, war fast kein Durchkommen mehr durch die Gänge, die Mitarbeiter an den Ständen waren stetig gefordert und sie beantworteten die vielen Fragen der Jugendlichen und stellten die Berufe vor, in welchen ihre Firmen ausbilden.

Über den großen Andrang schon bei der Eröffnung freute sich der LQN-Vorsitzende Hermann Dörfer, der neben den vielen Jugendlichen und ihren Eltern auch sehr viele Ehrengäste, darunter Landrat Klaus Peter Söllner, die Bürgermeister aus den LQN-Gemeinden Grafengehaig (Werner Burger), Marktleugast (Franz Uome), Stammbach (zweiter Bürgermeister Patrick Knopf), Presseck (Siegfried Beyer und auch die Altbürgermeister Erhard Hildner (Presseck) und Manfred Huhs (Marktleugast) begrüßen konnte. Sie alle zeigten damit ihre Verbundenheit zur Jugend und zur LQN-Region, zu der sich die Kommunen von Grafengehaig, Kupferberg, Marktleugast, Presseck, Stammbach und Enchenreuth (Ortsteil der Stadt Helmbrechts) zusammengeschlossen haben. Für Dörfler nicht nur ein Zusammenschluss auf dem Papier, "alle beteiligen sich heute an der ersten Ausbildungsbörse im Oberland". Der Vorsitzende dankte den Bürgermeistern und dem Landrat für die große Unterstützung, sein ganz besonderer Dank galt aber Michael Schramm, der gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wirtschaft die Hauptarbeit bei der Akquirierung der Ausbildungsfirmen und der Organisation der Messe geleistet hat.

"Ich bin heute mit Stolz erfüllt", so der Hausherr Werner Burger, "die vielen Aussteller und die vielen Gäste sind ein ganz beeindruckendes Bild." Diese Ausstellung sei ein Wunsch der Jugend, erklärte der Bürgermeister und erinnerte an das gemeinsame kommunale Projekt "Die Schmiede". Zusammen mit Marktleugast habe man im letzten Herbst die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahre aus den beiden Gemeinden eingeladen. In verschiedenen Workshops konnten diese "ihre Meinungen äußern, Ideen einbringen und Visionen schmieden". Diese Aufträge hätten nun die Jugendvertreter umzusetzen. Ein oft ausgesprochener Wunsch sei demnach gewesen, dass sich die Jugend nach heimatnahen Ausbildungs- und Praktikumsplätzen sehnt. "Konkret haben die Jugendlichen den Wunsch nach einer Ausbildungsmesse im Oberland ausgesprochen, um die ausbildenden Betriebe und die dort angebotenen Berufe kennen zu lernen." Auch Burger dankte im Besonderen Schramm, "der ist ein Profi auf dem Gebiet, da passt alles von A bis Z".

Michael Schramm selbst freut sich über das "überwältigende Feedback", an solch einem Erfolg habe selbst er nicht geglaubt. Er zeigt sich glücklich, dass auch aus Kulmbach und Helmbrechts Ausbildungsbetriebe und -einrichtungen das Angebot angenommen haben, sich hier der Jugend vorzustellen. Da habe es sich gelohnt 550 persönliche Einladungen zu versenden und 8 000 Flyer an den Schulen in den Landkreisen Kulmbach und Hof auszulegen. Schramm lobte die gute Zusammenarbeit mit Landrat Klaus Peter Söllner und dem Vorsitzenden des Kreisjugendrings, Jürgen Ziegler. "Es macht Spaß, mit euch zusammenzuarbeiten." Die Ausstellung soll dazu dienen, "die jungen Leute hier in der Region zu halten". Für die finanzielle und ideelle Unterstützung dankte Schramm der Raiffeisenbank Oberland.

Ein dickes Lob zollte Landrat Söllner den Organisatoren und den "aufgeschlossenen Bürgermeistern der LQN-Region". Sie alle würden großes Engagement zeigen und eine gute Gemeinschaft pflegen. Die Ausstellung sei ein ganz hervorragendes Angebot an die Jugend im Oberland, "ihr macht damit das Oberland für die Jugend, die hier wohnt, attraktiv", sagte er zu den Organisatoren. Die Ausstellung sei ein Signal für das Oberland. "Es zeigt der Jugend, dass man vorwärts kommen kann, wenn man sich anstrengt und gleichzeitig ist es eine Leistungsschau der Industrie, von der positive Impulse ausgehen." Alle Aussteller hätten etwas zu bieten, es wären tolle Betriebe dabei und sogar ein Weltbetrieb wie Ireks. "Für mich ist es ein große Ehre, die erste LQN-Ausbildungsmesse eröffnen zu dürfen."

Bei einem Rundgang durch die Ausstellung informierten sich die Ehrengäste an den einzelnen Ständen und suchten das Gespräch mit den jungen Leuten. Für die kulinarische Versorgung sorgte "Unner Lädla", das sogar einen LQN-Burger kreierte.

Die Aussteller

Weberei Hohmann, Bärenbrunn; Friedlein, Helmbrechts; Krumpholz-Werkzeuge, Guttenberger-Hammer; Purucker Metall-Technik, Purucker Metalltechnik, Untersteinach; AFW Creativ Stickerei, Mannsflur; Staatliche Berufsschule für Informatik, Hof; Lochner Elektrotechnik, Tannenwirtshaus; Fachschule für Heilerziehungspflege und -hilfe, Himmelkron; Sparkasse Kulmbach-Kronach; Präventions-Praxis Sabine Hertrich, Stammbach, AWO-Kreisverband Kulmbach; Autohaus Dippold, Kulmbach; Ireks, Kulmbach; Emons-Spedition, Kulmbach; Landkreis Kulmbach; Kulmbacher Brauerei AG; Raiffeisenbank Oberland; Knopf´s Sohn, Helmbrechts; Berufsschule für Krankenpflege am Klinikum Kulmbach; BRK-Kreisverband Kulmbach; Hörath-Sanitär, Marienweiher; Recaro, Mannsflur; Fachakademie für Ernährung und Versorgung, Ahornberg; Kommunale Fachakademie für Sozialpädagogik, Ahornberg; Staatliches Berufliches Schulzentrum; Münchberg-Ahornberg; Ralf Groß, Bäckereiinnung Kulmbach.