Markt Grafengehaig

Markt Grafengehaig – Aktuelles

Die Landtagsabgeordneten Martin Schöffel und Ludwig Freiherr v. Lerchenfeld besuchen die Marktgemeinde Grafengehaig

v. l.: Die Marktgemeinderäte Hans Eichner, Klaus Keil und Artur Vießmann. Martin Schöffel, MdL, Bürgermeister Werner Burger, die Marktgemeinderäte Rudi Kemnitzer, Helmut Söllner, 2. Bürgermeiter Volker Kirschenlohr und Marktgemeinderat Herbert Wirth.

Auf Einladung von Bürgermeister Werner Burger informierten sich die beiden Landtagsabegordneten Martin Schöffel und Ludwig Freiherr v. Lerchenfeld in Grafengehaig. Viele Marktgemeinderäte nahmen an dem Gespräch in der Gemeindekanzlei teil und konnten ihre Fragen stellen.

Bürgermeister Burger stellte die Einwohner- sowie die Gemeindeentwicklung dar. 36 km Gemeindestraßen gilt es mit wenig Personal zu unterhalten, die Pro-Kopf Verschuldung konnte seit 2012 von 1 036 € auf 380 € in 2018 verringert werden. Dank der gewährten Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen des Freistaates Bayern konnte sich der Markt Grafengehaig konsolidieren. Der damalige Finanzminister und jetzige Ministerpräsident von Bayern, Dr. Markus Söder, hat mit Weitblick den verschuldeten Kommunen aus der Notlage geholfen. Dafür gelte es wieder einmal, sich herzlich dafür zu bedanken.

Die kommunalen Förderprogrammen seien für die Marktgemeinde ein Segen. Die Kommune hat damit schon vieles anpacken können. Der Straßenbau, das Kernwegenetzprogramm und die Kläranlage Grafengehaig sind die Themen, mit denen sich der Markt jetzt beschäftigen muss. Die Zukunft von Grafengehaig liegt auch darin, qualifizierten Wohnraum zu schaffen sowie die Hausarztversorgung zu verbessern.

Burger ging auf die gut funktionierende kommunale Zusammenarbeit mit den Märkten Marktleugast und Presseck ein. Gemeinsam kann vieles schneller und manches günstiger erreicht werden. "Man hilft sich, wo man kann." betonte Burger.

Der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel betonte, dass Ministerpräsident Söder schon vor langer Zeit erkannt hat, dass es ua. den Kommunen, dem Mittelstand und auch der Landwirtschaft gut gehen muss. Dann geht es auch dem Land Bayern gut. Schöffel wies darauf hin, dass zum 01.10.2018 die neue RZWas II in Kraft treten wird. Die Fördersituation wird sich im Wasser- und Abwasserbereich erheblich verbessern. Das Thema Hausarztversorgung nimmt immer breiteren Raum ein.  Hier müssen neben der Vergabe der Studienplätze zu Gunsten des ländlichen Raums auch die Versorgungsbereiche neu aufgeteilt werden. Er schlug vor, dass sich die Bürgermeister im "Oberland" zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den niedergelassenen Hausärzten zu einem Gespräch treffen. "Vielleicht kann man ja die ein oder andere Rahmenbedingung verbessern", ergänzte Schöffel.

Der Landtagsabgeordnete Frhr. Ludwig von Lerchenfeld erinnerte an das von Ministerpräsident Söder aufgestellte 10-Punkte Programm. Dieses habe er zu 100 Prozent abgearbeitet und diese Punkte hervorragend umgesetzt. Der Breitbandausbau schreitet zügig voran. Bayern hat in den letzten Jahren weit aufgeholt. Viele Kommunen befinden sich schon im 2. Förderverfahren und haben bereits einen Masterplan aufgestellt. Zur Hausarztversorgung wies er noch darauf hin, dass am Klinikum Kulmbach Stipendiaten ihr Arztpraktikum aufgenommen haben.

Zweiter Bürgermeister Volker Kirschenlohr ging noch auf den Zustand des Kindergarten "Pfiffikus" in Eppenreuth ein. "Der Kindergarten ist voll besetzt und macht hervorragende Arbeit. Am baulichen Zustand könnte aber einiges verbessert werden". Schöffel wies auf die gute Förderung aus dem FAG-Topf hin. Mit hohen Fördersätzen könne hier viel bewirkt werden.

Bürgermeister Burger bedankte sich bei den Abgeordneten und wünschte beiden bei den kommenden Wahlen viel Erfolg und hofft weiterhin auf ihre Unterstützung zum Wohle der Marktgemeinde Grafengehaig.