Markt Grafengehaig

Markt Grafengehaig – Aktuelles

Neujahrsempfang des Marktes Grafengehaig

Landrat Klaus Peter Söllner, Elke Krumpholz, Bezirkstagspräsidenten und Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm, Grafengehaigs Ersten Bürgermeister Werner Burger, Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, Vorsitzenden des Kleintierzuchtvereines Stephan Gageik sowie VG-Vorsitzenden und Marktleugaster Bürgermeister Franz Uome.

Firma Krumpholz Werkzeuge erhält erneut Auszeichnung "Marken des Jahrhunderts"/
Die Feier "700 Jahre Grafengehaig" prägte 2018

Zum Neujahrsempfang des Marktes Grafengehaig freute sich Erster Bürgermeister Werner Burger über eine illustre und große Gästeschar mit Pfarrerin Heidrun Hemme, dem Bezirkstagspräsidenten und Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm, Landrat Klaus Peter Söllner, Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, Ehrenbürger Karl Horn sowie VG-Vorsitzenden und Marktleugaster Bürgermeister Franz Uome an der Spitze.

Gleich eingangs kam Burger auf die Firma Krumpholz Werkzeuge aus dem Guttenberger Hammer zu sprechen. Das Unternehmer hat gleich mehrere bedeutende Marken-Awards erhalten: Der "German Brand Award" ist die Auszeichnung für die erfolgreichste Markenführung in Deutschland. Hinzu kommt die höchste Branchenauszeichnung, der TASPO-AWARD "Bester Lieferant 2018" und die Auszeichnung "Marken des Jahrhunderts" 2016 und 2019.

Der TASPO-Award ist die höchste Auszeichnung der Grünen Branche und wurde 2018 als "Bester Hersteller" an das Familienunternehmen Krumpholz verliehen. "Marken des Jahrhundert" ist ebenfalls eine große Auszeichnung, aber auch verbunden mit Nachhaltigkeit und Wertigkeit. Bei dieser Auszeichnung und Würdigung wird die konstant hochwertige Markenführung von Krumpholz Werkzeuge gewürdigt. Und "Marken des Jahrhunderts" stellt die Ikonen der deutschen Wirtschaft vor. Um diese zu bekommen werden Überprüfungen vorgenommen und ausgewertet. Im dreijährigen Turnus werden diese Standards auf den Prüfstand gestellt und neu bewertet. Die Markenführung muss konstant und nach wie vor auf vorbildlichem Niveau stattfinden. Die Nachprüfungen hat das Unternehmen Krumpholz als Familienbetrieb, nicht als Konzern oder Großbetrieb, bestanden und ist jetzt für weitere drei Jahre als eine "Marke des Jahrhunderts" bestätigt, freute sich Bürgermeister Werner Burger. Das Gemeindeoberhaupt beglückwünschte Elke und Claus Krumpholz mit den Worten: "Wir wissen Eure Erfolge zu schätzen und sehen Euch als Botschafter unserer Heimat! Auch wünschen wird dem Vorzeigebetrieb alles Gute für die Zukunft."

"Das Jahr 2018 war ein ganz besonderes im Kreislauf der Geschichte und wurde zum Anlass genommen, es als Jubiläumsjahr auszurufen. Ein Jubiläum mit vielen Veranstaltungen, die im Laufe des letzten Jahres abgehalten wurden", stieg Bürgermeister Werner Burger ein. Hierbei hob er besonders seinen Bürgermeisterkollegen Volker Kirschenlohr heraus, der dies federführend entworfen, ausgedacht und auch umgesetzt hat. Volker Kirschenlohr hat Regie geführt und ich danke ihm, das hat er gut gemacht. Werner Burger überreichte seinem Stellvertreter ein kleines Dankeschön in Form eines Gutscheines.

Highlights waren der Festabend, genau vor einem Jahr, dem 13. Januar 2018, mit der Ernennung von Karl Horn zum Ehrenbürger des Marktes sowie den Langenbacher Volksmusikanten und Adrian Roßner, der Vortragsabend mit Friedhelm Frank sowie das Festkonzert mit dem Bläserensemble "Concerto Bassano" in der Heilig-Geist-Kirche und die Fotoausstellung "Blick ins vergangene Jahrhundert" mit der Eppenreutherin Ulla Eckertz-Popp. Es folgte die Himmelfahrtssternwanderung des Frankenwald-Hauptvereines, am 2. Juni die Partynacht mit DJ Jörg und Komödiantischen "Bauer sucht Eich" des FC Frankenwald sowie der "Tag der offenen Gartentür" des Landkreises Kulmbach, die die beiden Gartenbauvereine Grafengehaig und Gösmes-Walberngrün zusammen mit der Kulmbacher Kreisorganisation veranstalteten.

Im Juli ging's weiter mit dem Open-Air-Konzert der Haberjazzband am Marktplatz und Highlight, die Illuminierung der Kirche. Tags drauf fand der Dekanatsgottesdienst mit der Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner in der Frankenwaldhalle statt. Es folgte im Oktober die Kreisobstausstellung mit dem Apfelgottesdienst, gefeiert wurde die Kerwa und der Abschluss des Jubeljahres war das Adventskonzert in der Heilig-Geist-Kirche mit dem Musikverein Marktleugast. Bürgermeister Werner Burger bedankte sich bei allen Vereinen sowie dem Frauentreff, die mitgeholfen haben, das Jubiläumsjahr zu gestalten. "Es war ein voller Erfolg!" wertete das Gemeindeoberhaupt.

Trotz der 700-Jahr-Feier wurde noch viel mehr anderes angepackt und teilweise auch abgeschlossen, fuhr Burger fort. Er dachte an den Straßenbau in Hetzenhof, die Sanierung der Frankenwaldhalle, den Breitbandausbau und Einstieg ins 2. Förderprogramm, gewollten Umbau des alten Horn-Wirtshauses in ein Dorfgemeinschaftshaus (der Förderbescheid liegt vor), die Dorfverschönerung in Eppenreuth sowie das Kernwegenetz und den nötigen Kläranlagenneubau für den Hauptort Grafengehaig.

"Wir wollen gemeinsam unsere Gemeinde weiterentwickeln und auf einen guten Weg für die Zukunft bringen. Kleine Einheiten sind leichter zu motovieren und zu aktivieren, um das dörfliche Leben zu gestalten und lebenswert zu erhalten. Wir Kommunen wissen, was wir brauchen, wo es hängt und klemmt sowie was sinnvoll und nützlich ist. In den letzten Jahren ist dies mit großer Wirkung gemacht worden. Uns wurde geholfen mit Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen, es wurden und werden Fördertöpfe aufgemacht, die das Leben auf dem Land und gerade hier bei uns wieder mehr lebenswert machen. Man will das Land nicht aussterben lassen und den Wegzug in die Stadt ein Stück weiter verhindern. Im Landkreis Kulmbach sind wir gut aufgehoben und es wirkt ein gutes Miteinander", so Burger. "Mein Dank gilt hier besonders unserem Landrat Klaus Peter Söllner und unsere Abgeordneten tun viel für uns in München." Der Bürgermeister kam besonders auf die ärztliche Versorgung zu sprechen, wo schnelle Hilfe gebraucht wird. Werner Burger bat mit Blick auf die Gäste, einen Gipfel mit den umliegenden Ortschaften einzuberufen. Er sprach von einer existentiellen Sache, die dringend auf den Plan gebracht werden muss! Ein Dankeschön sagte Werner Burger auch an Henry Schramm, der dazu beigetragen habe, dass Grafengehaig in diesem Maße die Frankenwaldhalle sanieren konnte.

Klasse ist auch das Miteinander mit Pfarrerin Heidrun Hemme, in der der Bürgermeister eine Bereicherung für die Gemeinde sah. Der Bürgermeister bedankte sich bei allen, die im Ehrenamt Verantwortung übernehmen und appellierte, ihre Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft weiter zu tun. Nicht außen vor ließ Burger die Verwaltungsgemeinschaft um Michael Laaber und seinen Bürgermeisterkollegen Franz Uome.

"2018 war ein hervorragendes Jahr auch für den Landkreis Kulmbach. Dank auch an den Freistaat Bayern für die Fördertöpfe wie das Programm Nord-Ost-Bayern", sagte Landrat Klaus Peter Söllner. Er freute sich über die Investitionen der Firma Krumpholz im Guttenberger Hammer. Ein großes Lob galt den Grafengehaiger Vereinen und Organisationen und er würdigte den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft als außergewöhnlich.

Bezirkstagspräsident und Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm gratulierte der Firma Krumpholz, die seit 1799 jetzt in 8. Generation den Traditionsbetrieb beispielgebend führe und ausbaue. Schramm schaute auf einen "Big Champion" und Botschafter Oberfrankens. "Die Menschen bleiben, weil sie sich hier in der intakten Ortsgemeinschaft wohlfühlen", betonte Schramm. Herzlich gratulierte er dem Vorsitzenden des Kleintierzuchtvereines Grafengehaig, Stephan Gageik, zum Oberfränkischen Clubmeister auf seine Kaninchenzüchtung Deutsche Kleinwidder wildfarben weiß.

Der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel blickte auf die beeindruckenden Veranstaltungen des Grafengehaiger Jubiläumsjahres zurück und sagte: "Der Freistaat Bayern tut was für die Anliegen von kleinen Gemeinden wie Grafengehaig. Leerstände können wieder genutzt werden, z.B. für ein Dorfgemeinschaftshaus." Er sah im Gemeinderat um Werner Burger ein gutes Team. Auch Schöffel hatte ein dickes Lob für die Entwicklung des Unternehmens Krumpholz Werkzeuge und die hohe Investition der Familie am Standort Guttenberger Hammer parat. Die Auszeichnungen habe der Traditionsbetrieb zu Recht erfahren.