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Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

„Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein sehr wichtiges Angebot. Frauen, denen Gewalt widerfährt sollen wissen, dass sie jederzeit vertrauensvoll Hilfe bekommen können“, betont die Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig. „Deshalb möchte ich, dass das Hilfetelefon auch noch bekannter wird“, so Schwesig. Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 und über die Webseite www.hilfetelefon.de stehen mehr als 60 Beraterinnen des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen seit März 2013 betroffenen Frauen, Angehörigen und Fachkräften bei allen Fragen zur Seite. Über die Website gibt es auch einen Zugang zu einer Gebärdensprachdolmetschung. Telefonate können rund um die Uhr in 15 Sprachen übersetzt werden. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden.

„Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr erreichbar – genau dann, wenn die Betroffenen es brauchen, wenn sie den Mut gefasst haben oder auch, wenn der Gang zu einer Einrichtung vor Ort für sie zunächst eine zu große psychologische Hürde darstellt“, erklärt Petra Söchting, die Leiterin des Hilfetelefons. „Damit ergänzt es die Öffnungszeiten der Fachberatungsstellen und leistet einen wichtigen Teil der Erst- und Krisenberatung.“

„Eine Einrichtung wie das Hilfetelefon kann ihren Zweck jedoch nur erfüllen, wenn die Öffentlichkeit weiß, dass es dieses Angebot gibt“, sagt die Präsidentin des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Helga Roesgen. „Umso dankbarer bin ich, dass viele Partner uns im vergangenen Jahr so großzügig dabei unterstützt haben, auf das Hilfetelefon aufmerksam zu machen, um diejenigen Frauen zu erreichen, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind.“

Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert.