Markt Grafengehaig

Markt Grafengehaig – Aktuelles

Aktuelles aus der Marktgemeinderatssitzung Grafengehaig am 15.12.2014

Erneut 300000 Euro Stabilisierungshilfe

Erfreut vermeldete das Gemeindeoberhaupt Werner Burger, dass dem Markt Grafengehaig für das Jahr 2014 eine weitere Stabilisierungshilfe in Höhe von 300000 Euro vom Freistaat Bayern gewährt wurde. Das formelle Bewilligungsschreiben wurde dem Markt Grafengehaig am 11. Dezember durch die Regierung von Oberfranken zugestellt und das Geld ist bereits eingegangen. Burger bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Landrat Klaus Peter Söllner, der sich sehr stark für eine erneute Berücksichtigung der Oberlandgemeinde eingesetzt habe. Ein Dankeschön hatte der Bürgermeister auch für den Staatsminister Dr. Markus Söder sowie die Landtagsabgeordneten Freiherr Ludwig von Lerchenfeld und Martin Schöffel für die erfahrene Unterstützung parat. Werner Burger teilte dem Ratsgremium noch mit, dass die 300000 Euro in vollem Umfang zur weiteren Schuldentilgung verwendet werden. Vorrangig gelte es nun für die Marktgemeinde in den nächsten Jahren die maroden Gemeindeverbindungsstraßen in Ordnung zu bringen.

Interkommunale Zusammenarbeit mit vier Nachbargemeinden

Für den Bereitbandausbau erhält der Markt Grafengehaig einen staatlichen Zuschuss von 910000 Euro. Mit den drei Beschlüssen zur interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Helmbrechts sowie den Märkten Presseck und Marktleugast erhöht sich diese Summe nochmals um 50000 Euro. Aus diesem Grund haben sich die Vertreter der Nachbarkommunen zu einem gemeinsamen Gespräch getroffen und ihre Planungen für den Breitbandausbau abgestimmt. Wie der VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber in diesem Zusammenhang bekannt gab, hat es am 27. November ein Abstimmungsgespräch der Telekom und Siegbert Reuther von NetConsulting Bad Staffelstein gegeben, bei dem die technische Ist-Versorgung abgeglichen und festgestellt wurde, welche Gebiete im Gemeindebereich Grafengehaig förderfähig sind. Reuther wird nun die Grobkosten ermitteln und der Rat in seiner Januar-Sitzung entscheiden mit welcher Technik und zu welchen Kosten der Ausbau erfolgen soll. „Und damit ist der Weg dann für das Förderprogramm frei“, betonte Laaber.

Interkommunales Kernwegenetzprogramm

Ziel des Kernwegenetzes ist es ein gemeindeübergreifendes Verkehrsnetz zu erstellen, bei dem landwirtschaftliche Wege zu ordentlichen und genügend breiten Wegen ausgebaut werden. Das Konzept ist über einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren ausgelegt. Die Höhe der Förderung beträgt 65 Prozent. Für Mitglieder der ILE, der auch Grafengehaig angehört, kommen noch fünf Prozent hinzu. „Und die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner bemüht sich noch um eine 10-prozentige höhere Bezuschussung“, teilte Bürgermeister Burger mit, so dass mit rund 80 Prozent kalkuliert werden kann. Die VG-Verwaltung wird nun eine Auflistung mit Lageplänen für hierfür eventuell in Frage kommende Straßen und Wege erarbeiten und dann dem Grafengehaiger Rat vorlegen. Gemeindeoberhaupt Werner Burger dachte bei dem Kernwegeausbau an die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraßen zum Hetzenhof, nach Walberngrün sowie zur Hermesmühle und sagte: Wir sind zur Nutzung dieses Programms nicht schlecht aufgestellt und bleiben auch die weiteren Jahre am Ball, um weitere Strecken für die Ansprüche der aktuellen landwirtschaftlichen Fahrzeuge auszubauen.

Ehrendes Gedenken

Zu Beginn des öffentlichen Teiles der Ratssitzung am Montagabend widmeten die Bürgermeister und Mandatsträger dem verstorbenen Schlockenauer Hans Zeitler sowie Altlandrat Herbert Hofmann – der aus Grünlas stammt und Ehrenbürger des Marktes Grafengehaig war – jeweils ein ehrendes Gedenken. Zum Abschluss der letzten Ratssitzung im Jahr 2014 lobte Bürgermeister Werner Burger das weiterhin gemeinsame Bemühen aller Gremiumsmitglieder, um für die Marktgemeinde Grafengehaig und ihre Bürger das Beste zu leisten und herauszuholen. Sein Dankeschön galt auch dem kommunalen Bauhof und der VG-Verwaltung für die stets gute Zusammenarbeit. Besonders würdigte das Gemeindeoberhaupt das Engagement und die Arbeit der Vereine für die Aufrechterhaltung des kulturellen und dörflichen Lebens. Die Feuerwehren und das BRK stehen zudem Tag und Nacht zur Gewährleistung der Sicherheit parat. Zweiter Bürgermeister Volker Kirschenlohr dankte seinerseits Bürgermeister Werner Burger für seine aufopfernde Arbeit für den Markt Grafengehaig und das tolle Miteinander im Gemeinderat.

Ortsabrundungssatzung für Seifersreuth

Einstimmig hat der Grafengehaiger Rat am Montag den Erlass einer Ortsabrundungssatzung für eine Teilfache des Grundstücks Flurnummer 411 des Bereichs „Eisenberg“ bei Seifersreuth beschlossen. Das betroffene Grundstück befindet sich am Ortsausgang in Richtung Wildenstein und Triebenreuth. Gleichzeitig erging der Beschluss der Lageplan öffentlich auszulegen und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange zum Entwurf durchzuführen.

Neuer REWE-Markt in Stadtsteinach

Keine Einwände hatte der Marktgemeinderat Grafengehaig im Rahmen der öffentlichen Auslegung zur Änderung des Flächennutzungsplanes sowie der Erweiterung des Bebauungsplanes „Nord-West 4“ der Stadt Stadtsteinach betreffend der Ausweisung eines Sondergebietes für die geplante Errichtung des neuen REWE-Marktes.

LF 16 der Feuerwehr Grafengehaig

Am Löschfahrzeug LF 16 der Feuerwehr Grafengehaig gilt es etliches zu reparieren und instand zu setzen. Der Kostenrahmen liegt bei rund 7000 Euro. Bürgermeister Werner Burger wurde am Montag vom Rat einmütig ermächtig die erforderlichen Arbeit bis zu diesem Kostenrahmen in Auftrag zu geben.

Digitale Handsprechfunkgeräte

Der Markt Grafengehaig hat im Rahmen einer Sammelbestellung 20 digitale Handsprechfunkgeräte für seine sechs Wehren mit Gesamtkosten von 12076 Euro angeschafft. Nach Abzug der Förderung muss die Gemeinde davon 2415 Euro aufbringen.

„Kommunales EnergieCoaching-Basis“ 

Der Markt Grafengehaig hat sich auch für das Programm „EnergieCoaching für Gemeinden“ angemeldet, gab Bürgermeister Werner Burger noch bekannt. Innerhalb des Pilotprojekts werden die Kosten zu 100 Prozent vom Freistaat Bayern betragen.

EFRE-Investitionsprogramm

Im Rahmen des Auswahlverfahrens für das Integrierte Räumliche Entwicklungskonzept (IRE) hat der Markt Grafengehaig das Handlungsfeld Energieeffizienz der Frankenwaldhalle mit angemeldet. Hinzu kommen noch zwei Häuser in der Ortsmitte, die für „Betreutes Wohnen“ hergerichtet werden sollen.

Vergabe Malerarbeiten

Die noch erforderlichen Malerarbeiten im Treppenhaus des Rathauses vergab der Gemeinderat am Montag einstimmig zum Preise von 1500 Euro an Malergeschäft Will in Kulmbach.

Neujahrsempfang

Zum Neujahrsempfang lädt die Marktgemeinde Grafengehaig am Sonntag, den 11. Januar 2015 um 10.45 Uhr in die Gaststätte der Frankenwaldhalle ein.

Sechsköpfige Familie aus dem Kosovo

Wie das Gemeindeoberhaupt Werner Burger am Montagabend noch bekannt gab, zieht am 17.12.2014 eine sechsköpfige Familie aus dem Kosovo in die kommunale Wohnung in Eppenreuth ein.

kpw