Markt Grafengehaig

Markt Grafengehaig – Aktuelles

Innovationspreis des Landkreises Kulmbach an die Firma Krumpholz-Werkzeuge e.K. vergeben

Unser Bild zeigt (vorne von links) Firmeninhaber Claus Krumpholz sen., Landrat Klaus Peter Söllner, Elke Krumpholz, (Mitte von links) Claus Krumpholz jun., Sarah-Lena Nöske, Stv. Landrätin Christina Flauder, (hinten von links) Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, Bürgermeister Werner Burger und Stv. Landrat Dieter Schaar.

Ideen sind wichtigster Rohstoff

Die Firma Krumpholz-Werkzeuge e.K., Markt Grafengehaig, wurde mit dem Innovationspreis des Landkreises ausgezeichnet.

Mit der Firma Krumpholz-Werkzeuge e.K., einem bedeutenden Unternehmen aus dem metallverarbeitenden Gewerbe vom Guttenberger Hammer der Marktgemeinde Grafengehaig, wurde am Dienstagabend, den 27. Juni 2017, eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit mit dem Innovationspreis des Landkreises Kulmbach ausgezeichnet.

Landrat Klaus Peter Söllner sagte: "Wir begreifen es von jeher als eine unserer wichtigsten Aufgaben, für die Wirtschaft adäquate Rahmenbedingungen zu schaffen, unterstützend zur Seite zu stehen und ein positives, wirtschaftsfreundliches Klima zu fördern." Dazu solle auch der Innovationspreis ein kleiner Beitrag sein. "Unser Land lebt von den Ideen seiner Menschen. Es lebt vom Tüftler-, Forscher- und Unternehmergeist. Das ist unser Reichtum. Andere Länder haben andere Quellen des Wohlstands. Unser Rohstoff sind die Ideen." Dass der Erfindergeist auch im Landkreis Kulmbach zu Hause ist, bestätigten die Preisträger, so Söllner.

Der Familienbetrieb Krumpholz kann auf eine über 200 Jahre alte Erfahrung und Tradition im Herstellen von qualitativ erstklassigen Handwerkszeugen zurückblicken. Seit sieben Generationen ist die Schmiede ein Familienbetrieb, was das Unternehmen zu einem der ältesten familiengeführten Handwerksbetriebe Europas macht.

Heute lenkt Claus Krumpholz Senior die Geschicke des Unternehmens. Schon mit 17 stieg er in das Familiengeschäft ein, arbeitete viele Jahre lang mit, bevor er dann 2003 den Chefposten offiziell von seinem Vater Georg übernahm. Ein Jahr später fokussiert sich die Firma unter seiner Ägide auf den sogenannten "grünen Markt", investiert kräftig und exportiert erste Werkzeuge in das benachbarte Ausland. Österreich ist der wichtigste Partner, gefolgt von Tschechien, Polen und Russland. Werkzeuge für Garten und Forst nehmen aktuell 80 Prozent des Geschäfts ein. Das Unternehmen beschäftigt 15 Mitarbeiter.